Besucher:
Online:
1
Besucher heute:
16
Besucher gesamt:
4748
Zugriffe heute:
22
Zugriffe gesamt:
13539
Zählung seit:
 10.08.2020
Die Pfalz lädt zur Apfelernte ein!
lecker - knackig - frisch: Äpfel aus der Pfalz

Die Apfelernte 2020 hat in der Pfalz begonnen

 

Die Pfalz ist ein klimatisch bevorzugtes Gebiet. Durch das milde Weinbauklima reifen dort Tafeläpfel früher als in mach anderen Gebieten. Die vielen Sonnenstunden sorgen für einen überdurchschnittlichen Zuckergehalt der Früchte. Zusammen mit der spritzigen Säure wird das charakteristische Aroma knackiger Pfälzer Äpfel geprägt.

 

Jetzt ist es wieder soweit. Die Pflückkörbe sind gerichtet und die sogenannten Erntezüge zusammengestellt. Gepflückt wird heute nicht mehr in kleine Holzkisten, sondern in Großkisten. Diese Großkisten fassen knapp 300 kg und werden hintereinander auf kleinen Anhängern mit dem Traktor durch die Apfelanlagen gezogen. Die Erntemannschaft pflückt in spezielle Pflückkörbe, die in die Großkisten entleert werden. Dabei dürfen Äpfel nicht geschüttet oder gar geworfen werden. Äpfel sind so empfindlich wie Hühnereier. Wird mit den Früchten grob umgegangen, reagieren sie mit Druckstellen, aus denen später Fäulnis entsteht.

 

Die Apfelreifezeiten lassen sich in die drei Kategorien früh, mittel und spät einteilen. Zu den frühen Apfelsorten gehört Delbarestivale. Dieser knackige Apfel ist um diese Zeit schon geerntet. Da er sich nicht gut lagern lässt, wird dieser in erster Linie für den Direktverzehr angebaut.

Da viele Apfelsorten gleichzeitig und nacheinander reifen, ist natürlich für direkten Anschluss gesorgt. Nach Elstar und Gala werden die typischen Herbstäpfel, wie Golden Delicious, Jonagold, Pinova und Boskoop geerntet.

 

Spätfrost und Trockenheit haben dem Obstbau 2020 zugesetzt. Nach mehreren Frostnächten im Frühjahr hängt auf den Bäumen letztendlich mehr als erwartet. Seit Wochen hat es in Teilen der Pfalz keine ausreichenden Niederschläge gegeben. Insbesondere auf leichten Böden ist eine Bewässerung unabdingbar geworden. Bei der Bewässerung setzen viele Obstbauern die wassersparende Tropfberegnung ein. Damit die Fruchtgröße stimmen dünnen die Obstbauern ihre Bäume aus. Dabei entfernen sie mit der Hand überzählige Früchte.

 

Nach dem Motto aus heimischem Anbau direkt auf den Tisch sind frische und knackige Äpfel übrigens bei vielen Direktvermarkter in der Pfalz zu haben. Erkennbar sind diese Betriebe durch das gelbe Herkunftszeichen „ Aromaobst – Weinlandqualität“. Die heimischen Direktvermarkter bieten eine Sortenvielfalt an, die ihresgleichen sucht.

 

Der Gesundheitswert von Äpfeln wurde immer schon sehr hoch eingeschätzt. Enthalten sie doch eine ganze Reihe von Vitaminen. Angefangen vom Vitamin C über Vitamin B zu Folsäure. An Mineralstoffen sind hauptsächlich Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor enthalten. Ergänzt wird dieser Nährstoffcocktail durch sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und wertvolle Ballaststoffe.

 

Die Pfälzer Obstbauern stellen aus ihren Äpfeln einen köstlichen, vollmundigen Apfelsaft her. Dieser Direktsaft wird nicht konzentriert und wieder verdünnt, sondern er kommt so wie er aus der Presse läuft in Flaschen oder in die praktische Apfelsaftbox. Der hervorragende Geschmack entsteht durch die Verwendung süßlicher und säuerlicher Tafeläpfel und ist einfach pur oder als Schorle getrunken ein geschmackliches Highlight.

Auch im Jahr 2020 sind die Direktvermarktungsbetriebe der Pfalz in der Lage ihre Kunden mit knackig frischen Äpfel zu versorgen!

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Erhebung zu Allergien / Unverträglichkeiten beim Apfelgenuss

Viele Verbraucher beklagen Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Äpfel.

Auslöser dieser Allergie ist das Hauptallergen Mal d1. Dieses ist eins von vier potentiellen Allergenen. Es ist hitzeinstabil und damit treten die Allergiesymptome bei gekochten/gebackenen und oder getrockneten Äpfeln nicht auf. Ein weiteres Allergen ist das Protein Mal d3, welches im Gegensatz zu Mal d1 sehr hitzeunempfindlich ist. 

Allerdings möchte der Verbraucher nicht auf frische Äpfel verzichten. Deshalb sind viele Menschen auf der Suche nach einem "sicheren" Apfel.

Die Suche ist schwierig, weil sich der Allergengehalt im Zeitraum zwischen der Ernte und dem Verzehr verändert. Er nimmt dabei zu!

Der Arbeitskreis Erwerbsobstbau Pfalz hat eine Erhebung gestartet, um herauszufinden, ob es bestimmte Apfelsorten aus dem hiesigen Sortiment gibt, die sich allergiemäßig als relativ unproblematisch gestalten. Einen allergenfreien Apfel wird es wohl kaum geben.  

Bitte füllen Sie den als Download erhältlichen Bogen aus und geben Sie Ihn bei Ihrem Apfelerzeuger ab, der diesen an uns weiterleitet. Alle Daten werden vertrauchlich behandelt, nicht weiter gegeben und anonym veröffentlicht.   

Erhebungsbogen zur Ermittlung beschwerdefreier Apfelsorten bitte downloaden!

application/pdf Erhebungsbogen Apfelallergien 2013.pdf (73,9 KiB)