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 16.08.2019
Die Pfalz lädt zur Apfelernte ein!
lecker - knackig - frisch: Äpfel aus der Pfalz

Die Hauptapfelernte 2019 hat in der Pfalz begonnen

Momentan beginnt mit den Apfelsorten Elstar und den wenig später reifenden Gala die Ernte der Kernsorten in der Pfalz. Die Ernte einiger Sommerapfelsorten hat schon vorher begonnen.

Äpfel sind der deutschen liebstes Obst. Um die 20 kg Äpfel verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr. Wenn die Apfelsorte Gala geerntet worden ist, steht die die Reifegruppe um die Sorte Jonagold unmittelbar bevor. Ab etwa Ende September werden schließlich Braeburn und Fuji zum Ende der Erntezeit von den Bäumen gepflückt.

Auf ca. 600 ha werden in der Pfalz Äpfel angebaut. Das Sortenspektrum ist vielfältig und reicht vom frühreifenden Delbarestivale, über den schorfresistenten Topaz bis zu den Spätapfelsorten Braeburn und Fuji. Rubinette ist in der Pfalz bei den Direktvermarktern besonders beliebt. Die heimischen Direktvermarkter bieten eine Sortenvielfalt an, die ihresgleichen sucht.

Nach dem Motto aus heimischem Anbau direkt auf den Tisch sind frische und knackige Äpfel übrigens bei vielen Direktvermarkter in der Pfalz zu haben. Erkennbar sind diese Betriebe durch das gelbe Herkunftszeichen „ Aromaobst – Weinlandqualität“.

Für die wichtigsten Apfelsorten gibt es genaue Vorgaben die zeigen dass der Apfel auch wirklich reif ist. Anhand von Zuckergehalt, Fruchtfleischfestigkeit und der Stärkeabbaustufe kann der Reifegrad und damit der Erntetermin ermittelt werden.

Klasse statt Masse! So könnte das Motto der Pfälzer Obstbauern lauten. Nur attraktive und gesund vom Baum geerntete Früchte lassen sich gut verkaufen. Deshalb ist im Sommer viel Handarbeit angesagt. Überzählige, beschädigte und kleine Früchte werden mit der Hand entfernt. Als Folge davon sind die verbleibenden Früchte besser ernährt. Überzählige Triebe werden im Sommer ebenfalls entfernt, so dass die Äpfel mehr Sonnenschein bekommen. Mehr Sonne bedeutet mehr Geschmack! Durch die intensivere Sonneneinwirkung wird mehr fruchteigener Zucker produziert. Dieser ist mit der fruchteigenen Säure entscheidend für die Geschmacksausprägung verantwortlich.

Bereits vor 65 – 70 Millionen Jahren existierten primitive Formen des Apfels in tropischen und subtropischen Gebieten Südostasiens. Im Laufe der Evolution haben sich viele verschiedene Wildarten gebildet. Unsere heutigen Kultursorten gehen aber nur auf sehr wenige davon zurück.

In der Mythologie gilt der Apfel als Sinnbild von Liebe, Fruchtbarkeit und Schönheit. Aber auch Versuchung und Sünde werden mit der Apfelfrucht verbunden.

Der Gesundheitswert von Äpfel wurde immer schon sehr hoch eingeschätzt. Enthalten sie doch eine ganze Reihe von Vitaminen. Angefangen vom Vitamin C über Vitamin B zu Folsäure. An Mineralstoffen sind hauptsächlich Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor enthalten. Ergänzt wird dieser Nährstoffcocktail durch sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und wertvolle Ballaststoffe.

Was liegt eigentlich näher als die köstlichen Früchte auch zu Saft zu verarbeiten. Viele Obstbauern aus der Region bieten ihren eigenen Apfelsaft an. Dieser wurde frisch gepresst, in Flaschen oder in die neue Apfelsaftbox gefüllt und pasteurisiert. Es wir kein Konzentrat herstellt, dass später wieder mit Wasser verdünnt werden muss. Der selbst hergestellte Apfelsaft ist ein wertvoller Direktsaft, der nach dem Motto „Geschmack pur“ in das Glas kommt.

Auch im Jahr 2019 sind die Direktvermarktungsbetriebe der Pfalz in der Lage ihre Kunden mit knackig frischen Äpfel zu versorgen!

Knackig frische Äpfel werden am besten direkt beim Erzeuger gekauft. Unter www.aroma-obst.de kann sich jeder Apfelliebhaber seinen nächstgelegenen Apfelerzeuger heraussuchen.

 

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Erhebung zu Allergien / Unverträglichkeiten beim Apfelgenuss

Viele Verbraucher beklagen Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Äpfel.

Auslöser dieser Allergie ist das Hauptallergen Mal d1. Dieses ist eins von vier potentiellen Allergenen. Es ist hitzeinstabil und damit treten die Allergiesymptome bei gekochten/gebackenen und oder getrockneten Äpfeln nicht auf. Ein weiteres Allergen ist das Protein Mal d3, welches im Gegensatz zu Mal d1 sehr hitzeunempfindlich ist. 

Allerdings möchte der Verbraucher nicht auf frische Äpfel verzichten. Deshalb sind viele Menschen auf der Suche nach einem "sicheren" Apfel.

Die Suche ist schwierig, weil sich der Allergengehalt im Zeitraum zwischen der Ernte und dem Verzehr verändert. Er nimmt dabei zu!

Der Arbeitskreis Erwerbsobstbau Pfalz hat eine Erhebung gestartet, um herauszufinden, ob es bestimmte Apfelsorten aus dem hiesigen Sortiment gibt, die sich allergiemäßig als relativ unproblematisch gestalten. Einen allergenfreien Apfel wird es wohl kaum geben.  

Bitte füllen Sie den als Download erhältlichen Bogen aus und geben Sie Ihn bei Ihrem Apfelerzeuger ab, der diesen an uns weiterleitet. Alle Daten werden vertrauchlich behandelt, nicht weiter gegeben und anonym veröffentlicht.   

Erhebungsbogen zur Ermittlung beschwerdefreier Apfelsorten bitte downloaden!

application/pdf Erhebungsbogen Apfelallergien 2013.pdf (73,9 KiB)